13:30 – 15:00 Uhr, Villa Hirzel, Schwäbisch Gmünd

 Vortrag und Podiumsdiskussion

„Was macht Netzwerke erfolgreich?

Personennahe Dienstleistungen – Geschäftsmodelle für Netzwerke gestalten“ 

Dr. Anne-Sophie Tombeil, Projekt »INDiGeR« des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

Anita Burkhardt, Miteinander und Füreinander in Neuweiler MFN e.V. 

Christine Binder, Landfrauenverband Württemberg-Baden e.V. / « NEsD » Netzwerk Einkommen schaffende Dienstleistungen e.V.

Hubertus Droste, Bürger Sozial Genossenschaft Biberach eG 

Clemens Wochner-Luikh, Stiftung Haus Lindenhof Schwäbisch Gmünd 

Wenn Sie darüber hinaus in sozialen Berufen arbeiten, sozial engagiert sind (z.B. Nachbarschaftshilfe), oder selbst einem sozialen Verein angehören, selbst Sorgearbeit leisten und über Gründungen und Initiativen zur Unterstützung der Sorgearbeit nachgedacht haben, dann reservieren Sie sich diesen Termin im Kalender.

Bei Interesse biete ich im Vorfeld der Veranstaltung am Dienstag 09.07.2019, 9 – 12 Uhr die Möglichkeit zum Austausch und zur Vernetzung für Interessierte und Gründungsinteressierte von Sozialunternehmen oder sozialen Vereinen.

Und am Dienstag 16.07.2019, 9 – 12 Uhr biete ich eine Vertiefung und Konkretisierung zu Gründungsfragen jeweils im Landratsamt in Schwäbisch Gmünd an.

Anmeldung erforderlich: Karin.Petridis@ostalbkreis.de.

 Sorgearbeit ist „Not am Mann“ und viel Wert:

Mona Küppers, Vorsitzende des Deutschen Frauenrats:
„Frauen verbringen täglich anderthalbmal so viel Zeit wie Männer mit unbezahlter Sorgearbeit. Das geht zu Lasten ihrer Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Der Deutsche Frauenrat fordert deshalb politische Maßnahmen, die eine partnerschaftliche Verteilung der unbezahlten Sorgearbeit unterstützen, Männer in die Verantwortung nehmen und Frauen in ihrer Erwerbstätigkeit fördern. Dazu gehören öffentliche Zuschüsse für haushaltsnahe Dienstleistungen und ein Anspruch auf lebensphasenorientierte Arbeitszeiten.“
 

Edda Schliepack, SoVD-Präsidiumsmitglied:
„Jahrelange Teilzeitarbeit bedeutet für Millionen Frauen Minirenten. Das Problem ist längst bekannt und vielfach erwiesen. Und trotzdem befasst sich die Bundesregierung an keiner Stelle des Koalitionsvertrages mit dieser zentralen sozialen Frage. Wir Frauen im SoVD fordern, dass sich das ändert. Arbeitsplätze in Privathaushalten sind derzeit oft prekär oder Schwarzarbeit. Das darf so nicht bleiben. Auch in Privathaushalten können gute Arbeitsplätze entstehen, insbesondere durch öffentliche Zuschüsse für die Inanspruchnahme haushaltsnaher Dienstleistungen.“
 

Daher verpassen Sie nicht die Gelegenheit die vielfältige Zukunftsszenarien „ihrer Sorgearbeit“ kennenzulernen und diskutieren Sie mit uns, wie personennahe Dienstleistungen marktfähig aufgestellt werden können und wie Kommunen diese unterstützen können.